2006-2011


2006-2011

퍼포밍 네트워크 “팟저-프로젝트”는 라삐율에 의해 결성되어 2005-2011년에 활동한 유동적 (공연)예술 프로젝트 그룹이다. 처음엔 베르톨트 브레히트의 “팟저”-단편을 한국에 소개하고 무대화하기 위해 구성되었다가, 이후 이 작업을 기점으로 연장된 일련의 “(비극적) 시도들”을 “팟저-프로젝트”라는 명칭으로 진행하게 되었다. 브레히트의 “이기주의자 요한 팟저의 몰락”에 등장하는 비극적 인물 ‘팟저’는 “안티적이고 혁명적인 자” 라는 상징적 의미로 확장되어 모든 “팟저-프로젝트들”에 초심을 상기시켜 주었다. “팟저-프로젝트”는 한-독 교류 다원 워크숍, 공연, 출판 등을 통해 서로 다른 작업의 단초와 시각을 가진 다양한 분야의 예술가들과 만나 서로 충돌, 상호보완함으로써 생소함과 변화, 해체, 실험을 추구하던 세 가지 불가능하고 무모한 구상을 시도하다 결국 몰락하였다.

Performing Network “fatzer-project”, das 2005-2011 aktiv war, wurde von Lappiyul Park gegründet, um das “Fatzer”-Fragment (“Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer”) von Bertolt Brecht in Korea vorzustellen bzw. aufzuführen, und seitdem nannte sie die weitere Versuche auch “fatzer-project”. Fatzer, die tragische Figur von Brecht, war aufgrund seines Anti- und revolutionären Charakters namensgebend für diese mit Projekt bezogene Formation. Performing Network “fatzer-project” realisierte in seiner aktiven Zeit verschiedene interdisziplinäre und internationale Werkstätten, Aufführungen, Veröffentlichungen in Korea.

활동 연혁 / Aktivitäten

 


 

윤원화 (미술문화 연구자, 번역가) :

퍼포밍 네트워크 ‘팟저-프로젝트’는 2005년 베르톨트 브레히트의 <팟저>를 발굴하여 무대에 올리기 위해 처음 구성되었다. 이후 하인리히 폰 클라이스트에 기반한 하이너 뮐러의 <주운 아이>와 클라이스트의 <펜테질레아>가 팟저-프로젝트를 통해 무대화되었다. 어떤 의미에서 팟저-프로젝트의 퍼포먼스는 최종 결과물로서의 연극뿐만 아니라 원자재로서의 텍스트를 찾고 그와 드잡이질하는 과정 전체를 포함한다. 이러한 퍼포먼스의 과정에서 텍스트는 출발점이자 이후 모든 움직임의 핵으로서, 단순한 수동적 재료가 아니라 그 자체가 거의 능동적인 행위자로서 작용한다.

그러나 팟저-프로젝트의 텍스트들이 정상적인, 온전한 행위자인 경우는 거의 없다. 그것들은 어김없이 몰락, 파국, 실패, 폭발의 이미지를 전달하며 종종 그 자체도 파열된 상태로 나타난다. 원 저자의 완성되지 못한 행위가 남긴 흔적으로서, 팟저-프로젝트가 선택한 브레히트나 클라이스트의 텍스트들은 그 안에 어떤 파괴적 운동 또는 부정성을 내포한다. 결국 팟저-프로젝트의 퍼포먼스는 텍스트로부터 이러한 교란적 진동을 끄집어내어 증폭하고 확산시키려는 시도이며, 부정적 행위자 또는 어떤 ‘폭탄’으로서의 텍스트 자체를 무대 위에 세우려는 부단한 노력의 과정이다. 

팟저-프로젝트를 이끄는 연극 연출가이자 무대 미술가 겸 번역가인 라삐율은 이것을 “실패가 자명한 전투”라고 표현한다. 이유는 여러 가지겠지만, 일단은 문학적 텍스트가 독립적으로 수행성을 가질 수는 없다는 것부터가 문제다. 텍스트가 행위자라면 그것은 화석화된 행위자 또는 죽은 자, 유령이다. 그것은 유령을 보는 자, 또는 조각난 시체를 조립하여 일으켜 세우려는 어떤 프랑켄슈타인적인 독자의 존재에 의존한다. 그런데 연극 무대가 그러한 광란적 읽기의 장이 될 수 있을까? 게다가 주어진 텍스트는 능란한 선전가의 말도 아니고 스스로 제 다리를 걸어 넘어뜨리는 (또는 ‘스스로 제 가슴에 비수가 되어 꽂히는’) 그런 말이다. 이것이 무관심한 대중 관객에 의해 무시되거나, 또는 모더니즘 문학의 영웅적인 실패를 즐길 줄 아는 고급 관객에 의해 감미롭게 향유되지 않고 정말로 파열음을 일으킬 수 있을까?

결국 팟저-프로젝트의 소 주제 중의 하나는 실패를 부정하거나, 실패에 탐닉하거나, 혹은 관성적으로 실패에 무감해지지 않으면서 어떻게 실패로 치닫는 반복되는 과정을 버텨낼 것인가 하는 문제이다. 어떻게 실패하는 데 실패하지 않을 수 있을 것인가, 또는 어떻게 실패를 그 자체의 실패로부터 구제할 것인가. 어떻게 해야 잘못된 실패를 하지 않을 수 있을까. 이것은 아무런 안전 장치도 없는 매우 피로한 과업이다. 팟저-프로젝트가 세 번의 “발굴”을 끝으로 움직임을 정지한 것은 안타깝지만 납득할 수 있는 일이다. 그러나 희곡집 또는 자료집의 형태로 텍스트는 남겨지고 또한 증식한다. 그것은 또 하나의 “불발탄”으로서 다음 기회를 기다린다.

Won-Hwa Yoon (Kunstkritikerin, Übersetzerin) :

Das Performing Network “fatzer-project” wurde 2005 gegründet, um das in Korea unbekannte “Fatzer”-Fragment von Bertolt Brecht auf die Bühne zu bringen. Danach wurden das “Findling”-Motiv von Heiner Müller nach Heinrich von Kleist sowie “Penthesilea” von Kleist auf die Bühne gebracht. Die Performance des [performing] fatzer-projects umfasst, ausser der Inszenierung als Ergebnis auf der Bühne, den gesamten Arbeitsprozess mit dem Text als Rohstoff. In so einer Performance ist der Text nicht einfach passives Material, sondern Ausgangspunkt, Kern aller Bewegungen und eigenständiger Mitwirkender.

Die vom fatzer-project ausgewählten Texte waren allerdings keine gewöhnlichen bzw. intakten Mitwirkenden. Sie zeigten Bilder des Untergangs, der Zerstörung, des Versagens und der Explosion, und waren oft selbst genauso zerrissen. Als Spur, die ein unvollkommener Versuch des Autors hinterlassen hat, ist den vom fatzer-project ausgewählten Texten (z. B. von Brecht oder Kleist) eine gewisse destruktive Energie oder Negation zu eigen. Letztendlich war die “Performance” des fatzer-projects ein Versuch, aus jedem Text eine gewisse, verwirrende Kraft zu extrahieren, zu verstärken und zu verbreiten; zugleich ein Prozess der unermüdlichen Bemühungen, den Text selbst als widerstandsfähigen Mitspieler oder als “Bombe” auf die Bühne zu bringen.

Die Regisseurin, Bühnenbildnerin und Übersetzerin Lappiyul Park, die alle “fatzer-Projekte” leitete, sagte, dies sei “ein Kampf, bei dem das Scheitern naheliegt”. Dafür kann es viele Gründe geben: der erste, dass ein literarischer Text nicht allein eine Art selbstständige Performativität leisten kann. Wenn der Text ein Mitspieler wäre, dann ein versteinerter Spieler, ein Toter oder ein Geist. Er ist abhängig von Lesern, die den Geist sehen können oder versuchen, wie beim “Frankenstein” fragmentierte Leichenteile zusammenzusetzen und aufzustellen. Aber kann die Theaterbühne so ein wahnsinniger Leseplatz werden? Vor allem, da der vorhandene Text keine geschickte Rede eines Propagandisten ist, sondern aus sich selbst ein Bein stellenden (oder sich selbst einen Dolch in die Brust stechenden) Worten besteht. Kann so ein Text wirklich einen Explosivlaut hervorufen, ohne von der desinteressierten Mehrheit des Publikums ignoriert zu werden, bzw. nur vom intellektuellen Publikum genossen zu werden, das Vergnügen am heroischen Scheitern der modernistischen Literatur kennt?

Eine Nebenaufgabe der fatzer-projekte war unter anderem die Suche danach, wie man den Prozess des wiederholten Scheiterns ertragen kann, ohne das Scheitern zu verweigern, darin zu versinken oder dagegen abgestumpft zu werden. Wie kann das Scheitern nicht scheitern? Oder wie kann sich das Scheitern vor dem Scheitern selbst retten? Wie kann man ein schlechtes Scheitern vermeiden? Dies wäre wie eine sehr anstrengende Arbeit ohne Schutzmaßnahmen. Es ist bedauerlich, dass fatzer-project nach drei sogenannten “Versuchen” aufgehört hat, ist aber nachzuvollziehen. Jedoch wurden die Texte als Buch bzw. Dokumentationsbuch hinterlassen und wachsen langsam weiter an. Sie warten als “Blindgänger” auf weitere Möglichkeiten.


활동 연혁 / Aktivitäten

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